Geld für kleine und mittlere Unternehmen mit innovativen Ideen im Bereich Umweltschutz: die Europäische Kommission stellt weitere 35 Millionen Euro zur Verfügung, um Firmen zu helfen, Projekte, Techniken oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, die Umweltbelastungen reduzieren.
EU-Umweltkommissar Janez Potoènik sagte dazu: "In den vergangenen vier Jahren hat dieses Programm dazu beigetragen, dass mehr als hundert innovative "grüne" Erzeugnisse auf dem Markt eingeführt werden konnten. Ich möchte insbesondere kleine und mittlere Unternehmen auffordern, eine Finanzierung zu beantragen, da ihnen bei der Entwicklung der EU-Wirtschaft eine wesentliche Rolle zukommt."
Noch bis zum 6. September 2012 können Vorschläge in den Bereichen Materialrückführung, Wasser, nachhaltige Baustoffe, umweltfreundliche Geschäftspraktiken sowie Lebensmittel und Getränke eingereicht werden. Die Ökoinnovationen werden über das Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) über den Zeitraum 2008 bis 2013 mit insgesamt etwa 200 Millionen Euro finanziert. Unterstützt werden technisch erprobte Erzeugnisse, die dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen in Europa besser zu nutzen.
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Die letzte Ausschreibungsrunde im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm steht bevor. In Vorbereitung darauf veröffentlicht die Europäische Kommission auf ihrem Teilnehmerportal Entwürfe der Arbeitsprogramme - sogenannte Orientierungspapiere.
Diese Dokumente haben keinen rechtsverbindlichen Charakter und können bis zur offiziellen
Veröffentlichung der Ausschreibung noch Änderungen unterliegen. In den Orientierungspapieren finden sich hilfreiche Angaben zur Vorbereitung der Teilnahme an einer Ausschreibung wie z. B. zur
Konsortialbildung.
Interessenten erhalten die Orientierungspapiere über das Teilnehmerportal der Europäischen Kommission unter:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/fp7_documentation
Quelle: EUB-Telegramm 9/2012; EU-Büro des BMBF in Bonn
Ausbau des schnellen Internets soll billiger werden: Die Kommission will die Kosten für die Einrichtung neuer Breitbandnetze senken.
Dazu hat die Kommission am 27. April 2012 den Privatsektor und die öffentliche Hand aufgefordert, ihre Vorschläge zu unterbreiten. Die Kommission ist der Ansicht, dass ein Viertel der Kosten eingespart werden könnten.
Der Ausbau des schnellen Internets ist derzeit so teuer, weil Bauvorhaben schlecht koordiniert und Infrastrukturen unzureichend wiederverwendet werden. So führen beispielsweise Wasser- und Energieversorgungsunternehmen Straßenbauarbeiten durch, ohne sich mit den Telekommunikationsunternehmen abzustimmen. "Nichts ist ärgerlicher für die Bürger als aufgerissene Straßen, und nichts ist unangenehmer für Unternehmen als unnötiger Verwaltungsaufwand, sagte Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes. Wir müssen die Kosten der Bauarbeiten beim Ausbau der Breitbandnetze senken, wenn wir schnellere Breitbandanschlüsse in ganz Europa haben wollen."
Die EU will Ziel bis 2013 alle Europäer flächendeckend mit Breitband versorgen. Bis 2020 soll dabei die Internetgeschwindigkeit mindestens 30 Mbit/s für alle Haushalte betragen. Jeder zweite Haushalt soll mit mehr als 100 Mbit/s surfen können.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.