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Konsultation zur Harmonisierung von Umweltinformationen gestartet

News vom 29.07.2011

Die Europäische Kommission stellt europaweite Normen für Umweltinformationen auf den Prüfstand.

Fachleute aus ganz Europa haben mehrere Jahre zusammengearbeitet, um gemeinsame Definitionen in wichtigen Politikbereichen wie Energie, Klimaschutz, biologische Vielfalt, Meeresumwelt oder Gesundheit zu vereinbaren, die in der Geodateninfrastruktur „INSPIRE” (Infrastructure for Spatial Information in Europe) gesammelt sind.

Mit Hilfe der Normen von INSPIRE können Umweltschäden schneller eingeordnet werden. Bei grenzüberschreitenden Rettungsmaßnahmen oder der Bewertung des Energieverbrauchs von Gebäuden helfen EU-weite gemeinsame Definitionen, Umweltinformationen rasch und einfach zur Verfügung zu stellen.  Durch gemeinsame Normen lassen sich Informationen besser verwerten.

Die vorgeschlagenen Normen sind jetzt Gegenstand einer öffentlichen Konsultation und Prüfung, damit ihre Zweckmäßigkeit disziplin- und länderübergreifend bewertet werden kann.

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Zusatzanforderungen zur Kennzeichnung von Bauprodukten in Deutschland nicht vereinbar mit EU-Recht

News vom 21.06.2011

Deutschland verstößt mit Zusatzanforderungen für Bauprodukte gegen EU-Recht.

Die Kommission fordert Deutschland dazu auf, seine Vorschriften und Verfahren zu ändern. Auch wenn Produkte europäische Normen erfüllen und eine CE-Kennzeichnung tragen, können derzeit in Deutschland noch Zusatzanforderungen gestellt werden. Dies verstößt gegen die Anforderungen des europäischen Binnenmarktes.

Mit der Stellungnahme der Kommission im Rahmen eines Vertragsverletzungsverfahrens soll der freie Warenverkehr erleichtert werden. Die Kommission ist seit 2007 mit den deutschen Behörden im Gespräch. Insbesondere ging es hier um die Aufnahme nationaler Erfordernisse in die harmonisierte europäische Norm. Da Deutschland aber nach wie vor zusätzliche Zertifizierungen fordert, ist eine erneute Mitteilung der Kommission notwendig geworden.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.





EU-Kommission sammelt Vorschläge zu Europäischem Pass für Risikokapitalfonds

News vom 21.06.2011

Mit einer Konsultation will die EU-Kommission die Entwicklung eines Europäischen Passes für Risikokapitalfonds voranbringen.

Von dem Pass könnten besonders innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren, die Risikokapital aufnehmen möchten.  Zugleich soll der Pass es den in einem Mitgliedstaat niedergelassenen Risikokapitalfonds erleichtern, europaweit Kapital für KMU zu einem attraktiven Preis bereitzustellen.

Die 21 Millionen KMU in der Europäischen Union sind die Trumpfkarte für die Schaffung von nachhaltigem Wachstum und Arbeitsplätzen. Schwierigkeiten beim Zugang zu Finanzmitteln gehören zu den größten Hindernissen, die KMU davon abhalten, neue Produkte zu entwickeln und mehr Arbeitskräfte einzustellen. Zur Beschaffung der Finanzmittel bemühen sich die Unternehmen häufig um Zugang zu den Kapitalmärkten. Risikokapitalmärkte können Kapital bereitstellen, sind aber in Europa noch nicht ausreichend entwickelt. Risikokapitalfonds sehen sich bislang mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert, wenn sie Mittel im Ausland aufnehmen und grenzüberschreitend tätig werden wollen.

Die Ergebnisse der Befragung bilden zusammen mit einer Folgenabschätzung die Grundlage für die Vorschläge zu europäischen Regeln für Risikokapital. Interessenten können ihre Vorschläge bis zum 10. August einsenden, zur Konsultation gelangen Sie hier





Kommission ernennt Beauftragte für Kleine und Mittlere Unternehmen

News vom 21.06.2011

Die EU-Kommission hat ein EU-weites Netzwerk von Beauftragten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ins Leben gerufen.

Sie werden darauf achten, dass die EU-Vorschriften über KMU korrekt angewandt werden und eine unternehmerfreundliche Politik auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene unterstützen. Der zuständige EU-Kommissar Antonio Tanjani sagte dazu:  "Die neuen KMU-Beauftragten werden dafür sorgen, dass die Politik den KMU ‚Vorfahrt gewährt? und bei jedem neuen Gesetz und jeder neuen Verordnung ihre Interessen berücksichtigt." In Deutschland übernimmt Dr. Eckhard Franz aus dem Bundeswirtschaftsministerium diese Aufgabe.

Mit dem Small Business Act (SBA) will die Europäische Kommission KMU unterstützen, Europa wirtschaftsfreundlicher gestalten und Menschen ermutigen, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Die neuen KMU-Beauftragten werden sich in Zukunft auf EU-Ebene im Rahmen der SBA-Beratungsgruppe mit KMU-Interessenverbänden treffen. Dies ist Teil der verstärkten Steuerung, die kürzlich im Rahmen der Überprüfung des Small Business Act gefordert wurde. Dieser neue Mechanismus wird eine genauere Kontrolle und Koordinierung der Maßnahmen zur Unterstützung der KMU gewährleisten.

Weitere Informationen:

Liste der nationalen KMU-Beauftragten:

http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/small-business-act/sme-envoy/national-sme-envoys/index_en.htm





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