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Angebot der Nachfrage anpasen: Neues Webportal zu Jobs und Qualifikationen in Europa

News vom 10.12.2012

Welche Branche die meisten Jobs bietet, wo Engpässe herrschen und welche Qualifikationen für offene Stellen notwendig sind, zeigt die neue Webseite "EU-Kompetenzpanorama".

Die Europäische Kommission hat das Portal am 07.12.2012 zusammen mit dem Europäischen Bericht über freie Stellen und Personalbeschaffung in Brüssel vorgestellt.

"Bessere Kompetenzen und Qualifikationen sind ein ganz wesentlicher Faktor für die Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit Europas. Das EU-Kompetenzpanorama hat die Funktion eines einzigen Zugangspunktes zu den aktuellsten europäischen und nationalen Informationsquellen", sagte EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou. Mit Hilfe des Panoramas könnten die Bildungssysteme besser auf neue Qualifikationstrends reagieren und dafür sorgen, dass die Menschen für die Bereiche ausgebildet werden, in denen mit steigender Nachfrage nach Arbeitskräften zu rechnen sei.

Das Portal, das die Diskrepanz zwischen angebotenen und gefragten Qualifikationen deutlich macht, wendet sich an erster Linie an die Verantwortlichen in Politik und Forschung.  Mit dem Portal können sie Bildung und Ausbildung besser planen und so das Angebot der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt annähern. 

Die höchsten Wachstumsraten verzeichnen Berufe aus dem Gesundheits-und Sozialbereich. Vor allem in Deutschland und Frankreich werden mehr Stellen für Biologen, Pharmakologen und Pathologen angeboten.  Engpässe gibt es nach wie vor bei Ingenieuren:  Deutschland sucht vor allem Experten im Metallbau, in der Fahrzeugtechnik, der Mechatronik sowie Energie- und Elektroingenieure.

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Aktionsplan zum digitalen Gesundheitswesen

News vom 10.12.2012

Für eine bessere Gesundheit: Digitale Lösungen sollen umfassend in den europäischen Gesundheitssystemen eingesetzt werden.

Die Kommission will die bestehenden Hindernisse bei der Telemedizin beseitigen und hat dazu am 07.12.2012 einen Aktionsplan vorgestellt. „Die Gesundheitssysteme Europas halten noch, aber sie beginnen schon erste Risse zu zeigen.", sagte  Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Kommission und zuständig für die Digitale Agenda. "Es ist an der Zeit, dieses Modell aus dem 20. Jahrhundert einem Gesundheitscheck zu unterziehen. Der neue europäische Aktionsplan für elektronische Gesundheitsdienste zeigt auf, wie wir die Vorteile des digitalen Fortschritts im Gesundheitswesen nutzbar machen und die Hindernisse für neue Gesundheitsdienste überwinden können, die nicht nur intelligenter und sicherer sind, sondern auch den Patienten in den Mittelpunkt stellen.“

Mit dem Aktionsplan will die Kommission dafür sorgen, dass Patienten medizinisch besser versorgt werden, sie mehr Kontrolle über ihre Gesundheitsfürsorge erhalten und die Kosten sinken. Außerdem plant die Kommission für 2014 die Veröffentlichung eines Grünbuchs zur mobilen Gesundheitsfürsorge. Darin geht es unter anderem um die Frage, wie Gesundheitsdaten verarbeitet werden und welche Haftungsregeln bei Rechtsstreit gelten.

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Unternehmen steigern Forschungsinvestitionen – deutsche Autobauer an Europas Spitze

News vom 06.12.2012

Trotz Krise steigern Europas Unternehmen ihre Investitionen in  Forschung und Entwicklung (FuE).

An der Spitze stehen deutsche Firmen. Zu diesem Ergebnis kommt der "EU-Anzeiger für FuE-Investitionen der Industrie", den die Europäische Kommission heute (Donnerstag) veröffentlicht hat. Der Bericht erfasst die 1500 weltweit größten Investoren aus der Industrie.

Die Erhöhung der Investitionen in Forschung und Entwicklung durch die EU-Unternehmen sei eine Mobilmachung für den Kampf um Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, sagte EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn und forderte die EU-Staats und Regierungschefs auf, das künftige Programm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ mit einem ehrgeizigen Budget auszustatten. "Wir müssen jetzt die Anstrengungen des privaten Sektors durch höhere FuE-Investitionen auf nationaler und europäischer Ebene untermauern."

Im Vergleich zum vergangenen Jahr haben Europas Unternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung um 8,9 Prozent gesteigert – Deutschland sogar um fünf Prozentpunkt mehr - und ziehen damit mit den US-Unternehmen gleich (neun Prozent). Allerdings liegen die amerikanischen Unternehmen mit 178,4 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen für FuE immer noch vor Europa mit 144,6 Milliarden Euro.

Unter den weltweiten TOP 50 sind 15 europäische Unternehmen. Spitze in Europa ist Volkswagen mit FuE-Ausgaben in Höhe von 7,2 Milliarden Euro, gefolgt von Daimler mit 5,63 Milliarden Euro. Die Plätze sechs und sieben belegen Siemens und Robert Bosch. BMW folgt auf Rang zehn.  Mit einem Anstieg von 16,2 Prozent treiben die europäischen Autobauer zum großen Teil das Wachstum in Europa voran.

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Kommission rät zu Vorsicht beim Online-Kauf von Spielen, Büchern, Videos oder Musik

News vom 06.12.2012

Augen auf beim Geschenkekauf: über drei Viertel von Websites, die Spiele, Bücher, Videos oder Musik zum Download anbieten und dafür oft gezielt Kinder ansprechen, halten geltende Verbraucherschutzregeln nicht ein.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Europäischen Kommission und nationaler Stellen, die Tonio Borg, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, heute (Donnerstag) in Brüssel vorgestellt hat. Am häufigsten gibt es Probleme mit missbräuchlichen Vertragsklauseln zum Beispiel zu Haftungsfragen, unklaren Informationen zum Widerrufsrecht und fehlenden Angaben zur Identität des Anbieters.

Besonders oft werden vor allem Kinder auch mit vermeintlich kostenlosen Downloads gelockt. "Kinder kennen sich mit den neuen Technologien immer besser aus; sie lernen schon früh, wie man Spiele herunterlädt. Wenn sie sich aber einmal an ein bestimmtes Produkt gewöhnt haben, dann kann man sie kaum noch davon abbringen. Deshalb sollten Eltern aufpassen, denn die Hälfte dieser als frei abrufbar beworbenen Spiele könnten sie bald teuer zu stehen kommen, wenn die für das Weiterspielen benötigten virtuellen Gegenstände gekauft werden müssen", sagte EU-Kommissar Borg.

Die Europäische Kommission hat die europaweite Überprüfung der Websites durch die nationalen Behörden von 26 EU-Staaten sowie Norwegen und Island im Sommer dieses Jahres koordiniert. Ziel einer solchen auch "sweep" genannten Untersuchung ist es, Verstöße gegen das Verbraucherrecht aufzudecken. Die nationalen Behörden haben bereits damit begonnen, Kontakt zu den Unternehmen aufzunehmen und sie zu einer Stellungnahme oder zur Berichtigung ihrer Websites aufzufordern. Kommen die Unternehmen dieser Aufforderung nicht nach, so müssen sie mit rechtlichen Schritten rechnen, die zur Verhängung von Geldbußen oder sogar zur Schließung von Websites führen können.

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De Gucht bei Europa-China-Konferenz in Hamburg

News vom 05.12.2012

EU-Handelskommissar Karel de Gucht hat bei der Hamburger Konferenz "China trifft Europa" für eine enge Zusammenarbeit zwischen der EU und China geworben.

Beide stünden vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und seien gegenseitig davon abhängig, wie jeweilige Reformen umgesetzt würden. "Wir sitzen im selben Boot", so de Gucht in Hamburg. Während die EU die Haushaltskonsolidierung und eine engere wirtschaftlichen Integration vorantreiben müsse, müsse China den staatlichen Einfluss auf die Wirtschaft zurückfahren und den Übergang weg von seinem Niedriglohn-Modell schaffen. "Wir werden eine neue Wachstumsgleichung brauchen", so de Gucht, der in seiner Rede die Bereiche aufführte, in denen China und die EU besonders eng zusammenarbeiten sollten. Dazu gehören Rahmenbedingungen für gegenseitige Investitionen, der Abbau von Exporthindernissen oder der Schutz geistigen Eigentums.

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Neues Web-Portal zum transeuropäischen Verkehrsnetz

News vom 28.11.2012

Von Dresden nach Athen, von Berlin nach Palermo: Auf einem neuen Web-Portal können ab heute Bürger und Unternehmen live mitverfolgen, wie der Ausbau der Verkehrsnetze quer durch Europa voranschreitet. Satellitengestützte dynamische Landkarten, Fakten, Zahlen und verschiedene audiovisuelle und interaktive Elemente zeigen in den jeweiligen Regionen den Ausbau der sogenannten Trans-Europäischen Verkehrsnetze (TEN-V).

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Cloud-Computing: Wirtschaft und Politik erarbeiten gemeinsam Regeln für öffentliche Auftragsvergabe

News vom 23.11.2012

Experten erleichtern Behörden den Weg in die digitale Wolke: Führungskräfte aus der Wirtschaft und Regierungsvertreter wollen das öffentliche Bewusstsein für das Cloud-Computing schärfen und praktische Lösungen für die Übernahme des Cloud-Computing im öffentlichen Sektor vorschlagen.

Unter dem Vorsitz des Präsidenten von Estland, hat sich heute (Montag) zum ersten Mal der Lenkungsausschuss der neuen Europäischen Cloud Partnerschaft (ECP) getroffen. Mit dabei von deutscher Seite sind Michael Gorriz, Chief Information Officer der Daimler AG, Jim Hagemann-Snabe, Vorstandssprecher der SAP AG  und Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG.

Die ECP will insbesondere  einheitliche Anforderungen für die Auftragsvergabe auf dem Gebiet des Cloud-Computing entwickeln. Diese sollen dann von den Mitgliedstaaten und Behörden überall in der EU verwendet werden.

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärte dazu: „Ich brauche diese Zuarbeit auf höchster Ebene, damit sich Europa rasch der großen Vorteile des Cloud-Computing bewusst wird. Präsident Ilves und alle Mitglieder des Ausschusses werden nützliche, handlungsorientierte Ratschläge geben, um die Europäische Cloud-Partnerschaft am Laufen zu halten.“

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

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Kommission stellt Konzept zum Schutz europäischer Gewässer vor

News vom 22.11.2012

Sauberes Wasser für alle: Ein dreistufiges Konzept, das die EU-Kommission in Brüssel vorgestellt hat, soll dafür sorgen, dass es in der ganzen EU ausreichend sauberes Wasser für Menschen, Wirtschaft und die Umwelt gibt.

Mit den Vorschlägen soll Europa die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie einhalten: ein guter Zustand der europäischen Gewässer bis spätestens 2015.
Laut Konzept sollen die bestehenden Gesetze umfassend genutzt werden, um die Wasserpolitik umzusetzen. Beispielsweise soll die natürliche Wasserrückhaltung durch Feucht-und Überschwemmungsgebiete gefördert werden oder die Wasserpreise neu gestaltet werden. Die Kommission will die Ziele der Wasserpolitik verstärkt in andere Bereiche wie Landwirtschaft, Verkehr oder Strukturfonds einbinden und Lücken im geltenden Rechtsrahmen schließen. Um die Wasserressourcen effektiver zu bewirtschaften, schlägt sie unter anderem vor, Wasserkonten einzuführen. Außerdem will die Kommission EU-Standards für die Wiederverwendung von Wasser entwickeln.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

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Gleichberechtigung in Führungsetagen

News vom 19.11.2012

Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen soll endlich auch in den Führungsetagen der europäischen Wirtschaft durchgesetzt werden.

Bis spätestens 2020 müssen in den größeren börsennotierten Unternehmen mindestens 40 Prozent der Aufsichtsräte vom „unterrepräsentierten Geschlecht“ gestellt werden, heißt es im von der Kommission vorgelegten Gesetzesvorschlag. Angesichts der andauernden Debatte in Deutschland über den Vorschlag der EU-Kommission für eine Frauenquote in Aufsichtsräten hat Kommissions-Vizepräsidentin Viviane Reding am 15. November in Hamburg vor dem Frauenfinanzforum eine Rede gehalten

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

Zum vollständigen Text der Rede gelangen Sie hier.

 





Energiebinnenmarkt: Kommission drängt auf Umsetzung bis 2014

News vom 16.11.2012

Die Kommission macht Tempo bei der Vollendung des EU-Energiebinnenmarkts.

Ziel ist ein effizienter, vernetzter und transparenter europäischer Energiebinnenmarkt, der Bürgern und Unternehmen eine sichere und nachhaltige Energieversorgung zu den geringstmöglichen Kosten bietet. Die Kommission fordert von den Mitgliedstaaten mehr Anstrengungen zur Umsetzung und Durchführung der bestehenden EU-Gesetze für den Energiebinnenmarkt. 20 Monate nach Ablauf der Umsetzungsfrist im März 2011 haben zahlreiche Mitgliedstaaten das dritte Energiebinnenmarktpaket noch nicht vollständig umgesetzt. Die Kommission wird weiterhin Vertragsverletzungsverfahren führen, damit die einschlägigen europäischen Vorschriften umgesetzt werden.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

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