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Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

News vom 20.09.2017

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche August 2017 (PDF-Datei)

Weitere Kooperationsprofile finden Sie hier.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
E-Mail: mk@zenit.de





Brexit-Verhandlungen: Britische Papiere sind für EU-Kommission ein „positiver Schritt“

News vom 12.09.2017

Das Vereinigte Königreich hat ein Positionspapier über künftige Zollvereinbarungen nach dem Austritt aus der EU veröffentlicht. Zudem wurde ein weiteres Papier zu Nordirland und Irland herausgeben. Die britischen Papiere sind eine erste Antwort auf neun Papiere, die die EU vor dem Sommer veröffentlicht hat – unter anderem zu Bürgerrechten, der finanziellen Abwicklung des EU-Austritts und zu EURATOM.
In Bezug auf Zollfragen nimmt die Kommission den Wunsch des Vereinigten Königreichs nach einem Übergangszeitraum und seine Präferenzen für die zukünftigen Beziehung zur Kenntnis, wird darüber aber erst verhandeln, sobald genügend Fortschritte bei den Austrittsmodalitäten gemacht wurden. Außerdem arbeitet die EU an einer Reihe von weiteren Positionspapieren, darunter auch zu Zollfragen.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 16.08.2017





Öffentliche Konsultation zur Verbesserung der Lebensmittelversorgungskette

News vom 12.09.2017

Öffentliche Konsultation zur Verbesserung der Lebensmittelversorgungskette
Die Europäische Kommission hat eine EU-weite öffentliche Konsultation zu der Frage gestartet, wie fair die Lebensmittelversorgungskette in der EU ist und in welchem Maße Markttransparenz gegeben ist. Ein Ungleichgewicht entsteht dadurch, dass zum Beispiel kleinere Marktteilnehmer wie Landwirte und kleine Unternehmen über eine schwächere Verhandlungsposition als ihre wirtschaftlich stärkeren und stark konzentrierten Geschäftspartner verfügen.
Mithilfe der Konsultation will die Europäische Kommission zwei Anliegen prüfen:

  • Ist es notwendig und zweckmäßig, auf EU-Ebene Maßnahmen zu treffen, um unlautere Handelspraktiken im Zusammenhang mit Erzeugnissen der Agrar- und Ernährungswirtschaft einzudämmen oder zu regeln?
  • In welchem Maße ist Markttransparenz entlang der Kette gegeben und auf welcher Stufe kann verbessert werden? Beispielsweise könnten zusätzliche EU-Markttransparenzregeln eingeführt werden.

Die Konsultation basiert auf den Arbeiten der Taskforce „Agrarmärkte“, die Kommissar Hogan im Januar 2016 eingerichtet hat. Die Taskforce schlug eine Reihe von konkreten Maßnahmen vor, um die Position der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette zu stärken. Die Konsultation baut darauf auf, sodass ihre Ergebnisse in die potenziellen künftigen Arbeiten der Kommission einfließen können.
Bis zum 17. November besteht die Möglichkeit, sich an der Konsultation zu beteiligen:
Öffentliche Konsultation zur Initiative zur Verbesserung der Lebensmittelversorgungskette
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 16.08.2017





EU und Schweiz wollen ihren Emissionshandel zusammenführen

News vom 12.09.2017

Die Kommission hat zwei Vorschläge angenommen, mit denen die Verknüpfung des Europäischen Emissionshandelssystems mit dem der Schweiz vollendet werden kann – die erste Verknüpfung mit einem Staat außerhalb der EU. Sobald das Abkommen mit der Schweiz in Kraft tritt, können Teilnehmer des EU-Handelssystems zur Erfüllung ihrer Emissionsauflagen auch Zertifikate des Schweizer Systems vorlegen und umgekehrt. Dies wird nach der Ratifizierung durch beide Seiten voraussichtlich ab 2019 möglich sein.

Das EU-Emissionshandelssystem ist ein Kernelement der EU-Politik zur Bekämpfung des Klimawandels und das wichtigste Instrument zur kostenwirksamen Verringerung der Treibhausgasemissionen der Industrie. Es ist der weltweit erste bedeutende und bislang auch größte Kohlenstoffmarkt. Der Europäische Rat hatte sich 2014 auf den Rahmen für die Klima- und Energiepolitik für die Europäische Union bis 2030 verständigt, der das ehrgeizige Ziel festlegt, die EU-internen Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent zu reduzieren.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 16.08.2017





Kommission startet Konsultation zur besseren Verfolgung von Straftaten im Internet

News vom 12.09.2017

Die EU-Kommission will den grenzüberschreitenden Zugang zu elektronischen Beweismitteln verbessern und hat dazu eine öffentliche Konsultation gestartet. Mit dem Vorschlag will die Kommission die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden im digitalen Zeitalter vereinfachen.
VÄ›ra Jourová, EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, hatte bei der letzten Ratssitzung der Justizminister am 8. Juni bereits gesetzliche Optionen vorgestellt. Straftäter hinterlassen oft digitale Spuren, die bei strafrechtlichen Ermittlungen wichtige Beweise darstellen und die Ermittler bei ihrer Arbeit voranbringen können. Elektronische Beweismittel in Strafverfolgungsverfahren können beispielsweise Teilnehmerinformationen, Datenverkehr oder Metadaten, aber auch Inhalte umfassen.
Obgleich die Verfahren zur Erhebung solcher Beweismittel normalerweise auf nationaler Ebene festgelegt werden, haben viele elektronische Beweismittel einen Auslandsbezug. Die derzeitigen Lösungen sind oft unbefriedigend und können die Ermittlungen sogar zum Erliegen bringen.
Bis zum 27. Oktober besteht die Möglichkeit, sich an der Konsultation zu beteiligen Konsultation:
Public consultation on improving cross-border access to electronic evidence in criminal matters
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 04.08.2017





EU-Kommission prüft Bewerbungen um EU-Agenturen aus London

News vom 12.09.2017

23 Städte haben sich um die Ansiedlung der derzeit in London ansässigen Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) beworben. Die Verlegung der Agenturen ist eine direkte Folge der auf der Tagung des Europäischen Rates vom 29. März 2017 offiziell mitgeteilten Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen.
Alle Angebote der Mitgliedstaaten werden objektiv und auf der Grundlage der Kriterien geprüft, die von Kommissionspräsident Juncker und Ratspräsident Tusk festgelegt und von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU-27 auf der Tagung des Europäischen Rates vom 22. Juni 2017 (Artikel 50) gebilligt wurden. Die Kommission wird ihre Bewertung am 30. September 2017 veröffentlichen. Die Minister im Rat werden dann im November über den künftigen Sitz der beiden Agenturen entscheiden.
Die Kommission hat sich wiederholt für eine schnelle Entscheidung über die neuen Standorte ausgesprochen, da die EMA und die EBA zwei zentrale EU-Aufsichtsbehörden sind, die auch nach März 2019 reibungslos und ununterbrochen funktionieren müssen.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 01.08.2017





Neue Schengen-Kontrollen führen zu besserem Informationsaustausch unter den Mitgliedsstaaten

News vom 12.09.2017

Die seit 7. April 2017 geltenden strengeren Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen haben laut EU-Kommission zu einer intensiveren Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten geführt. So habe die Anzahl der Zugriffe auf das Schengen-Informationssystem durch die Sicherheitsbehörden der Mitgliedsstaaten seit der Einführung deutlich zugenommen. Zugleich hat sich auch der Informationsaustausch unter den Mitgliedsstaaten verstärkt. An den Schengen-Außengrenzen werden seit April die Reisepässe nicht nur von Drittstaatsangehörigen, sondern auch von EU-Bürgern systematisch mit Fahndungslisten und Datenbanken der Sicherheitsbehörden abgeglichen.
Die EU-Kommission hatte als Reaktion auf die Pariser Anschläge eine Reihe von Maßnahmen zum besseren Schutz vor Terrorismus und organisierter Kriminalität vorgeschlagen. Gemeinsam mit der neu geschaffenen Europäischen Grenz- und Küstenwache trägt die Verstärkung der Kontrollen an den Schengener Außengrenzen zu einem besseren Schutz der Bürger bei, ohne dabei eines der Grundprinzipien der EU – freies Reisen – einzuschränken.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 24.08.2017





Konsultation zu Hindernissen für Nachhandelsdienste in den Finanzmärkten

News vom 12.09.2017

Die Kapitalmarktunion gehört zu den grundlegenden Instrumenten der Kommission zur Förderung von Arbeitsplätzen und Wachstum. Im Aktionsplan zur Kapitalmarktunion wurde festgestellt, dass trotz der bedeutenden Fortschritte noch immer Hindernisse für einen Kapitalbinnenmarkt bestehen, insbesondere für grenzüberschreitende Investitionen. Dies betrifft vor allem Nachhandelsdienstleistungen.
Nachhandelsdienstleistungen umfassen Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Verarbeitung einer Transaktion zwischen zwei Parteien (z. B. Clearing, Abwicklung und Sicherheiten-Management), die nach Abschluss eines Handelsgeschäfts erbracht werden. 
Zweck der Konsultation ist es, die Ansichten der Interessenträger zum aktuellen Stand der Nachhandelsmärkte, die wesentlichen Trends sowie die wichtigsten Schwierigkeiten für Anbieter von Nachhandelsdienstleistungen und ihre Kunden in Erfahrung zu bringen. Der Fragenkatalog deckt zudem bestehende und neue Hindernisse und Risiken ab.
Bis zum 15. November besteht die Möglichkeit, sich an der Konsultation zu beteiligen: Öffentliche Konsultation: Nachhandelsmärkte und Kapitalmarktunion: Abbau von Hindernissen und Strategie für die Zukunft

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 23.08.2017





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