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Neues Maßnahmenpaket für Insolvenzrecht veröffentlicht

News vom 23.11.2016

Unternehmen sollen künftig frühzeitig Umstrukturieren können

Ein neues Maßnahmenpaket der Europäischen Kommission soll es Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten möglich machen, frühzeitig Umstrukturierungen durchzuführen. Außerdem soll sichergestellt werden, dass Unternehmer nach einer Insolvenz eine zweite Chance erhalten.
Die Initiative ist Teil des Aktionsplans zur Schaffung einer Kapitalmarktunion und der Binnenmarktstrategie.
Ein Factsheet zum Thema (in englischer Sprache) gibt es hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
22.11.2016





Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

News vom 20.11.2016

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Oktober 2016 (PDF-Datei)

Weitere Kooperationsprofile finden Sie hier.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
E-Mail: mk@zenit.de





Die EU-Kommission möchte die Zusammenarbeit zwischen den EU-Partnerländern stärken

News vom 16.11.2016

Acht neue Initiativen in Höhe von 32 Millionen Euro gestartet

Die Europäische Kommission hat acht neue Projekte in Höhe von über 32 Millionen Euro für eine bessere Zusammenarbeit mit Partnerländern auf den Weg gebracht. Ziel ist die verbesserte Zusammenarbeit in strategischen Bereichen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit, internationale digitale Agenda und zivile Luftfahrt.
Ziel der neuen Programme ist unter anderem der verbesserte Schutz personenbezogener Daten, Sicherheit im Cyberraum, der grenzübergreifende Zugang zu Beweismitteln und der IKT-Normung. Im Bereich Umwelt ist es Ziel, die Wirtschaft ökologischer zu gestalten, nachhaltige Umweltschutzpraktiken zu fördern und die Bekämpfung des Klimawandels. Beispiele hierfür sind Projekte zur Verringerung der Rußemissionen in der Arktis (1,5 Mio. Euro) und die Förderung der Technik der CO2-Abscheidung und -Speicherung (1 Mio. Euro) in China mit dem Ziel der Verringerung der CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken.
Die neuen Projekte werden im Rahmen des Partnerschaftsinstruments der EU durchgeführt. Das Partnerschaftsinstrument unterstützt Projekte, die die EU befähigen, den globalen Wandel mitzugestalten. Zu diesem Zweck arbeitet die EU mit Partnern auf der ganzen Welt zusammen, um gemeinsame Lösungen für Probleme zu finden.
Weitere Informationen zu den acht neuen Projekten finden Sie hier.
Hintergrundinformationen zum EU-Partnerschaftsinstrument.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
15.11.2016





Die Kommission stellt eine neue Initiative für Start-Ups und Scale-Ups vor

News vom 15.11.2016

Neue Schwerpunkte liegen auf Risikokapitalinvestitionen, Insolvenzrecht und Besteuerung

Die EU-Kommission hat eine neue Start-Up und Scale-Up-Initiative vorgestellt. Die Initiative wird auf die wichtigsten Hindernisse für Start-Ups und Scale-Ups eingehen, die in einer kürzlich durchgeführten Konsultation erschlossen wurden. Schwerpunkte werden auf Risikokapitalinvestitionen, Insolvenzrecht und Besteuerung liegen.
Zu den neuen Regelungen in Deutschland gehören:

  • Ein einfacherer Zugang für Unternehmen zu flexiblen Vorbeugungsstrukturen. Gerichte werden beteiligt, um die Interessen Dritter zu wahren.
  • Bei frühen Umstrukturierungen müssen nicht mehr alle Gläubiger involviert sein, sondern nur ein Teil von ihnen, z.B. finanzielle Gläubiger.
  • Ehrliche überverschuldete Unternehmer können nach maximal 3 Jahren Zugang zu einer vollen Entlastung ihrer Schulden bekommen und jede Rückzahlungsverpflichtung muss an individuelle Umstände angepasst werden. Es gibt angemessene Schutzmaßnahmen, um Missbrauch zu verhindern.

Weitere Informationen, sowie länderspezifische Faktenblätter zur neuen Initiative (in englischer Sprache) finden Sie hier.





Die Europäische Kommission veröffentlicht Konsultation zum Thema Steuerhinterziehung

News vom 10.11.2016

EU- Kommission plant Abschreckungsmaßnahmen für schädliche Steuerpraktiken

Eine neue öffentliche Konsultation der EU-Kommission beschäftigt sich mit der Frage, wie die EU gegen Berater und Intermediäre vorgehen soll, die Hilfe bei der Steuerhinterziehung und -umgehung leisten. Kern der Befragung ist die Frage wie eine verpflichtende Offenlegungsregelung für Steuerberater eingeführt werden könnte. Intermediäre wären so verpflichtet über schädliche Steuerpraktiken Auskunft zu geben.
Hintergrund sind die vielen Fälle, in denen Intermediäre für Unternehmen Finanzierungsmodelle entwerfen mit denen sie weniger Steuern zahlen als vorgeschrieben. Dem Fiskus gehen so vielfach Steuereinnahmen verloren.
Die Konsultation soll Aufschluss darüber geben, wie groß der Handlungsbedarf in der EU ist und wie mögliche Abschreckungsmaßnahmen aussehen könnten. Die Befragung läuft noch bis zum 16. Februar 2017.

Die Konsultation (in englischer Sprache) können Sie hier abrufen.

Die Mitteilung über weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz und der Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Steuervermeidung gibt es hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
10.11.2016





Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA mit Kanada unterzeichnet

News vom 02.11.2016

Europäische Exporteure sollen bis zu 500 Millionen Euro einsparen

Die EU und Kanada haben beim EU-Kanada-Gipfel das Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA unterzeichnet. Für europäische Exporteure von Industrie- und Agrarerzeugnissen werden durch CETA Einsparungen von bis zu 500 Millionen Euro erwartet, da fast alle Einfuhrzölle abgeschafft werden. Außerdem schützt das Abkommen Arbeitnehmerrechte, Umweltstandards und die Verbrauchersicherheit.
Ein weiteres Abkommen, das auf dem EU-Kanada-Gipfel unterzeichnet wurde, war das der strategischen Partnerschaft. In Bereichen wie Sicherheit, Terrorismusbekämpfung, Verteidigung, Migration, Klimawandel, Energie, Forschung und Innovation wollen die Europäische Union und Kanada künftig enger zusammenarbeiten.
Weitere Details dazu unter diesem Link.
Das Wirtschafts- und Handelsabkommen ist hier einsehbar.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
30.10.2016





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