zum Archiv

Mehr Sicherheit in der Luft: Registrierung von Drohnen soll EU-weit Pflicht werden

News vom 17.06.2017

Mit einem Konzeptpapier will die Kommission ihre ehrgeizige Luftfahrtstrategie weiter vorantreiben, um das wirtschaftliche Potenzial von Drohnen voll auszuschöpfen. Einer jüngsten Studie zufolge wird der Drohnenmarkt weltweit bis 2020 um 42 Prozent in der Präzisionslandwirtschaft, um 26 Prozent in der Medien- und Unterhaltungsbranche, um 36 Prozent in der Kontrolle und Überwachung von Infrastrukturen und um 30 Prozent für Freizeitaktivitäten anwachsen.
Das geltende EU-Recht deckt Drohnen mit einem Gewicht ab 150 kg ab, für leichtere Drohnen sind die Mitgliedstaaten zuständig. Die Uneinheitlichkeit dieser Vorschriften führt zu einer Fragmentierung des EU-Binnenmarkts. Dies behindert die Entwicklung neuer Produkte, die reibungslose Einführung von Techniken und schafft Sicherheitsrisiken.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) wird daher mit den Mitgliedstaaten und der Branche unionsweit geltende Sicherheitsvorschriften ausarbeiten, die wirksam sein und im Verhältnis zum Betriebsrisiko stehen sollen. Bis 2019 sollen alle Drohnen und deren Betreiber registriert, elektronisch identifiziert und ihr Betrieb räumlich eingegrenzt werden können. Der Vorschlag umfasst Drohnen mit einem Gewicht bis zu 150 kg in einer Höhe von bis zu 150 m reichenden Luftraum („U-Space“).

Weitere Informationen finden Sie hier
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
16.6.2017





Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

News vom 15.06.2017

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Mai 2017 (PDF-Datei)

Weitere Kooperationsprofile finden Sie hier.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
E-Mail: mk@zenit.de





24. CORNET-Ausschreibungsrunde geöffnet

News vom 13.06.2017

Die 24. Ausschreibungsrunde des internationalen Forschungsförderungsnetzwerks CORNET (kurz für Collective Research Networking) ist geöffnet. Bis zum 27. September 2017, 12 Uhr (MEZ), können Anträge online über das CORNET Submission Tool eingereicht werden.

CORNET organisiert zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr für internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen. Die Förderung ist themenoffen angelegt und erfolgt auf nationaler Ebene. Von deutscher Seite werden CORNET-Projekte im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gefördert. Die Koordinierung des Netzwerks wird finanziell vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt.

Detaillierte Informationen zur Zusammensetzung der internationalen Projektkonsortien, zur Antragstellung und zu den Budgets der beteiligten Länder finden Sie auf der CORNET-Website in der Rubrik Calls for Proposals.





Mitgliedstaaten für striktere EU-Regeln für die Zulassung von Pkw

News vom 10.06.2017

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf ihre Position für ein strengeres System der Marktzulassung von Fahrzeugen verständigt. Die Kommission hatte im letzten Jahr strengere Sicherheits- und Umweltvorschriften für Automobilhersteller in Folge des VW-Abgasskandals vorgelegt. Mit der Einigung im Rat können nun die Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Parlament beginnen. Durch die Neuregelung sollen Fahrzeugprüfungen durch nationale technische Dienste unabhängiger werden, bereits angemeldete Autos stärker überwacht und das System der Typgenehmigung unter mehr europäische Aufsicht gestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
29.5.2017





Kapitalmarktunion: EU-Unterhändler bringen Verbriefungen und Risikokapital voran

News vom 06.06.2017

Nicht an der Börse notierte Unternehmen und soziale Unternehmen in der EU werden sich künftig leichter über Risikokapital finanzieren können. Unterhändler der Mitgliedstaaten, des EU-Parlaments und der Kommission einigten sich über wichtige Teile des Aktionsplans der Kommission für eine Kapitalmarktunion. Mit der EuVECA- und der EuSEF-Verordnung wurden im bestehenden EU-Recht zwei Arten von Investmentfonds geschaffen, die es für private Sparer einfacher und attraktiver machen, in nicht börsennotierte KMU zu investieren.

Auch auf Maßnahmen zur Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes haben sich EU-Unterhändler verständigt. Bei Verbriefungen werden Vermögenswerte (z. B. Autokredite oder Darlehen an KMU) gebündelt und als Finanzinstrument aufgelegt, das dann von Anlegern erworben werden kann. Auf diese Weise kann eine größere Zahl von Anlegern erreicht werden, wodurch die Liquidität steigt und Kapital der Banken für neue Kredite freigesetzt wird.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
31.5.2017





Initiative für die Jugend: Kommission legt Strategie für hochwertige und inklusive Bildung vor

News vom 06.06.2017

Die Kommission will die Mitgliedstaaten bei der Bereitstellung hochwertiger und inklusiver Bildung für junge Menschen unterstützen. Dazu hat sie neue Initiativen zur Schul- und Hochschulbildung verabschiedet. Entscheidungen im Bildungsbereich werden auf nationaler und regionaler Ebene getroffen. Die EU unterstützt die Mitgliedstaaten, wahrt dabei jedoch das Subsidiaritätsprinzip.
Die neue Strategie für die Hochschulbildung baut auf der Modernisierungsagenda von 2011 auf. Die Pläne der Kommission konzentrieren sich auf vier Bereiche:

  • Absolventinnen und Absolventen sollen nach ihrem Abschluss über die Kompetenzen verfügen, die sie und die moderne Wirtschaft benötigen;
  • die Hochschulsysteme sollen inklusiv werden;
  • Hochschuleinrichtungen sollen zur Innovation in den übrigen Bereichen der Wirtschaft beitragen;
  • Hochschuleinrichtungen und Regierungen sollen unterstützt werden, um die zur Verfügung stehenden Human- und Finanzressourcen bestmöglich zu nutzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
30.5.2017





Kommission stellt Möglichkeiten zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion vor

News vom 05.06.2017

Ein veröffentlichtes Papier soll die Debatte über die Wirtschafts- und Währungsunion anregen und dazu beitragen, eine gemeinsame Sicht ihrer künftigen Ausgestaltung zu finden. Pierre Moscovici, EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll, sagte: „Die Zeit ist reif, den in Maastricht begonnenen Weg zu einer echten Wirtschafts- und Währungsunion mit starken Institutionen und demokratischer Rechenschaftspflicht zu Ende zu gehen.“
Um diesen Prozess zu unterstützen, veranstaltet die Europäische Kommission in europäischen Städten und Regionen zusammen mit dem Europäischen Parlament und interessierten Mitgliedstaaten eine Reihe von Diskussionsrunden zur Zukunft Europas. Maßnahmen in drei zentralen Bereichen sind vorgehen:
1) die Vollendung einer echten Finanzunion
2) eine stärker integrierte Wirtschafts- und Fiskalunion
3) die Verankerung demokratischer Rechenschaftspflicht und die Stärkung der Institutionen des Euroraums
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 31.5.2017





Dienstleistungspaket findet Zustimmung im Rat

News vom 03.06.2017

Die Mitgliedstaaten haben sich auf wichtige Initiativen der Kommission für einen vertieften Binnenmarkt für Dienstleistungen geeinigt. Zwei von der Kommission im Januar vorgelegte Richtlinien fanden die Unterstützung der Minister:
•    die sogenannte Verhältnismäßigkeitsprüfung für neue nationale Vorschriften für reglementierte Berufe
•    das verbesserte Meldeverfahren für neue Regeln für Dienstleistungen.

Die neue Elektronische Europäische Dienstleistungskarte bietet ein vereinfachtes elektronisches Verfahren für Unternehmensdienstleister (z. B. Ingenieurbüros, IT-Berater, Messeveranstalter) und Baudienstleister, um die Verwaltungsformalitäten zu erfüllen, die für eine Dienstleistungstätigkeit im Ausland vorgeschrieben sind.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland,
29.5.2017





Inhalt als PDF drucken
Network guidance:
European Commission - Enterprise and Industry
 
enterprise europe network - Wir stehen Unternehmen zur Seite