Europa Info Mittelstand Juni 2016


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Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

News vom 28.06.2016

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche Mai 2016 (PDF-Datei)

Weitere Kooperationsprofile finden Sie hier.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
E-Mail: mk@zenit.de





Neue Auskunftszentrale für Zollfragen in der Schweiz

News vom 16.06.2016

Nun können sich Privatbürger/innen sowie Mitarbeiter/innen in Unternehmen allgemeine Anfragen zum Schweizer Zoll in einer Auskunftszentrale beantworten lassen. Der neue Service steht in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch zur Verfügung. Die Auskunftszentrale ist von Montag bis Freitag, von 8 bis 11.30 und von 13.30 bis 17 Uhr, per Telefon unter der Nummer +41 (0)58 467 15 15 erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten können Fragesteller via Webseite ein Kontaktformular an die Auskunftszentrale schicken.

Die Mitarbeitenden der Zentrale beantworten folgende Zoll-Fragen:

  • Reiseverkehr (z. B. wie viel Fleisch oder Alkohol darf pro Person und Tag abgabefrei eingeführt werden?)
  • Einfuhr von Fahrzeugen 
  • Umzug in die Schweiz
  • Handelswarenverkehr

Die Auskunftszentrale erreichen Sie über diese Webseite.





Die Kapitalmarktunion soll der EU-Wirtschaft auf die Beine helfen

News vom 11.06.2016

Die EU-Kommission trifft sich mit den Zuständigen und berät über Kernziele des Aktionsplans

Die Kapitalmarktunion, die 32 Maßnahmen umfasst, soll der Wirtschaft der EU helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Auf einer transatlantischen Konferenz der Europäischen Kommission in Berlin mit dem German Marshall Fund of the United States kamen am 6. Juni Vertreter der EU-Institutionen, der US-Regierung und des Bundestages sowie des Finanzsektors sowie Wissenschaftler zusammen, um über die bisherigen Fortschritte zu diskutieren.
Im Zentrum der Kapitalmarktunion steht das Bestreben, die Finanzierungsbedingungen vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) zu verbessern. So werden die Regeln für Börsengänge für kleinere Unternehmen vereinfacht. Risikokapital-Geber werden gestärkt. Die Einführung einer neuen Anlageklasse wird Investitionen in Infrastruktur vor allem für institutionelle Investoren erleichtern. Außerdem ist die Stabilität des Finanzmarktes ein Kernziel des Aktionsplans.

Mehr zur Kapitalmarktunion finden Sie hier.

uelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 10.06.2016





Die Anerkennung von Urkunden in Mitgliedstaaten wird vereinfacht

News vom 10.06.2016

Ein Echtheitsvermerk ist auf Dokumenten nicht mehr nötig

Das Europäische Parlament hat Regelungen angenommen, die den Verwaltungsaufwand bei der Anerkennung von Geburts- oder Heiratsurkunden in anderen EU-Ländern verringern.
Rund 13 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger leben in einem anderen EU-Land als ihrem Herkunftsland. Aus einer Eurobarometer-Umfrage geht hervor, dass 73 Prozent der Unionsbürger für eine Vereinfachung des bürokratischen Aufwandes sind.

Folgende Verwaltungsverfahren werden mit den neuen Regelungen angeschafft:

  • öffentliche Urkunden müssen auch ohne Echtheitsvermerk in einem anderen Mitgliedstaat als echt anerkannt werden
  • die Pflicht für Unionsbürgerinnen und -bürger, in jedem Fall eine beglaubigte Kopie und eine beglaubigte Übersetzung ihrer öffentlichen Urkunden vorzulegen, wird abgeschafft
  • hat eine Behörde berechtigte Zweifel an der Echtheit einer öffentlichen Urkunde, kann sie deren Echtheit bei der ausstellenden Behörde des anderen EU-Mitgliedstaats über eine bestehende IT-Plattform (das Binnenmarkt-Informationssystem, IMI) prüfen.

Weitere Informationen zum Thema finden sich hier.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 09.06.2016





Bessere Vergleichbarkeit von Qualifikationen gewünscht

News vom 10.06.2016

Die EU-Kommission stellt Agenda für Kompetenzen vor

Die EU-Kommission hat zehn Maßnahmen vorgestellt, die die Qualität und Vergleichbarkeit von Kompetenzen und Qualifikationen innerhalb Europas verbessern sollen.
51,2 Prozent der Arbeitgeber geben nämlich an, dass sie Schwierigkeiten hätten, Mitarbeiter mit passenden Kompetenzen zu finden. Der EU-Durchschnitt liegt bei 40 Prozent. Die Beschäftigungsrate junger Menschen mit geringen Qualifikationen liegt in Deutschland bei lediglich 52,1 Prozent, bei jungen Menschen mit hohen Qualifikationen beträgt sie 93,1 Prozent.
Die neue europäische Agenda für Kompetenzen soll die Vermittlung und Anerkennung von Kompetenzen und Grundfertigkeiten verbessern und damit die Beschäftigungsfähigkeit fördern.

Zu den vorgestellten Maßnahmen gehören:

  • Eine Kompetenzgarantie, die gering qualifizierten Erwachsenen ein Mindestniveau an Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz garantieren soll.
  • Der Europäische Qualifikationsrahmen wird zur einfacheren Nutzung von Qualifikationen überarbeitet.
  • Die „Blaupause zur Branchenzusammenarbeit für Kompetenzen“ soll die Erfassung von Daten über Kompetenzen verbessern und dem Fachkräftemangel in spezifischen Wirtschaftszweigen entgegenwirken.
  • Durch die Überarbeitung des Europass-Rahmens sollen den Menschen bessere, leichter nutzbare Instrumente an die Hand gegeben werden, um ihre Kompetenzen zu präsentieren.

Die Kommission wird in einen intensiven Dialog mit den Mitgliedstaaten über die Verwirklichung der Ziele der Agenda treten. Die wichtigsten Instrumente in diesem Zusammenhang sind der Europäische Sozialfonds (ESF), der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), der Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF), der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) sowie die Programme Horizont 2020 und Erasmus+.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 10.06.2016





Befragung der EU-Kommission zum Thema Mehrwertsteuer

News vom 18.05.2016

Die seit 40 Jahren bestehenden europäischen Sonderregelungen für die Besteuerung kleiner Unternehmen sollen überarbeitet und modernisiert werden. Unternehmen habeb die Möglichkeit, der EU-Kommission wertvollen Input zu geben und darauf Einfluss zu nehmen, in welche Richtung sich die künftigen EU-Rechtsvorschriften über die mehrwertsteuerliche Behandlung kleiner Unternehmen entwickeln.

Um die Auswirkungen abschätzen zu können, bittet die EU-Kommission betroffene Unternehmen um ihre Meinung. Dazu hat sie einen Fragebogen entwickelt www.nrweuropa.de/Befragung_Mehrwertsteuer.

NRW.Europa übernimmt dann die anonyme Weiterleitung der eingereichten Antworten an die Europäische Kommission.

 



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