Europa Info Mittelstand Juli 2016


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Auswirkungen des BREXIT auf Wirtschaftswachstum in der EU

News vom 20.07.2016

Der Ausgang des britischen Referendums über eine EU-Mitgliedschaft des Landes hat zu Unsicherheit, Volatilität an den Finanzmärkten und plötzlichen Wechselkurzschwankungen geführt.
Eine Analyse der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der Europäischen Kommission zeigt zudem die möglichen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum in der EU und Großbritannien auf. Die stärksten Auswirkungen hätte demnach Großbritannien selbst zu verzeichnen. Die Studie ist keine Wirtschaftsprognose; diese legt die Kommission im November 2016 vor. Sie greift zudem keiner möglichen künftigen Vereinbarung zwischen der EU und Großbritannien vor.

In der EU27 werde die Wirtschaft als Resultat des britischen Referendums weniger stark wachsen, nämlich um 1,7 bis 1,8 Prozent (Prognose vorher 1,9 Prozent) und 2017 um 1,4 bis 1,7 Prozent (statt 1,8 Prozent), zeigt die Analyse. Bis 2017 würde das für Eurozone und EU27 einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,25 bis 0,5 Prozent bedeuten. Trotz des sinkenden Wechselkurses für das britische Pfund, der die wirtschaftlichen Auswirkungen für Großbritannien abfedert, sei das Land selbst jedoch von den Auswirkungen des Referendums am stärksten betroffen: Bis 2017 ist laut der Analyse ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes in Großbritannien um 1,0 bis 2,75 Prozent bis 2017 möglich.

Weitere Informationen:
Hier erhalten Sie Zugang zu der Studie
The Economic Outlook after the UK Referendum: A First Assessment for the Euro Area and the EU

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.07.2016





Europäischer Innovationsanzeiger: Deutschland Spitze bei Investitionen

News vom 16.07.2016

EU holt im Vergleich zu den USA auf

Der jährliche Europäische Innovationsanzeiger enthält eine vergleichende Bewertung der Forschungs- und Innovationsleistungen der EU-Mitgliedstaaten sowie ausgewählter Drittländer. Erstmals umfasst der diesjährige Bericht einen zukunftsorientierten Abschnitt mit dem Schwerpunkt auf jüngeren Entwicklungen, Trends und erwarteten Änderungen.
Ein Ergebnis des Berichts ist es, dass die EU bei Innovationen im Vergleich zu den USA und Japan aufholt. Schweden ist erneut EU-Innovationsführer, gefolgt von Dänemark, Finnland, Deutschland und den Niederlanden. Deutschland liegt aber im europäischen Vergleich vorn bei den Investitionen in Innovationen.

Die wichtigsten Voraussetzungen für den Aufstieg zum Innovationsführer sind die Einführung eines ausgewogenen Innovationssystems, das angemessene Anteile öffentlicher und privater Investitionen kombiniert, effiziente Innovationspartnerschaften zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie ein solider Bildungshintergrund und hervorragende Forschung. In wirtschaftlicher Hinsicht muss sich Innovation auf Verkäufe und Ausfuhren innovativer Produkte sowie auf die Beschäftigung auswirken.

Eine Spezialisierung auf Schlüsseltechnologien (KETs) erhöht die regionale Innovationsleistung, insbesondere bei fortgeschrittenen Werkstoffen, industrieller Biotechnologie, Fotonik und Fertigungstechnologien.

In den kommenden zwei Jahren dürfte sich die Innovationsleistung der EU steigern. Die Unternehmen planen mehrheitlich, ihre Investitionen in Innovation nächstes Jahr auf demselben Niveau zu halten oder zu erhöhen.

Zugang zum Innovationsanzeiger.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 14.07.2016





Internationale Kooperationsbörse auf der Gamescom in Köln

News vom 10.07.2016

Auf der gamescom 2016 in Köln veranstaltet das Enterprise Europe Network zum vierten Mal das internationale B2B Matchmaking Event „gamesmatch“ für die Games-Branche.

Beim gamesmatch@gamescom 2015 kamen in mehr als 190 bilateralen Gesprächen Games-Entwickler, Publisher, Softwareanbieter, Designer und Musiker sowie Vertreter von Clustern und Technologiezentren aus 26 Ländern zusammen, um Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.

Wir laden Sie herzlich ein in diesem Jahr teilzunehmen und bieten die Möglichkeit, zeit- und kosteneffizient Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern zu knüpfen.

Die 20-minütigen Gespräche finden vom 17. bis 19.  August 2016 auf dem Stand des Medienclusters NRW statt.

Gute Gründe für Ihre Teilnahme:

  • Gewinnen Sie internationale Kontakte in den Bereichen Sales, Development, Licensing, etc.
  • Erweitern Sie Ihr Netzwerk für das aktuelle oder künftige internationale Geschäft
  • Tauschen Sie sich mit bekannten und neuen Partnern über konkrete Geschäftsideen, innovative Pläne und neue Technologien aus
  • Präsentieren Sie Fachbesuchern Ihre Produkte und Bedarfe bereits im Vorfeld der gamescom
  • Nutzen Sie die Vor-Ort-Unterstützung und -Vernetzung durch internationale Experten des Enterprise Europe Network

Wie funktioniert es?

Melden Sie sich bis spätestens 10. August 2016 an (Registrierung hier), werfen Sie einen Blick auf die Kooperationsprofile im Online-Katalog, buchen Sie Gespräche und erhalten Sie Gesprächseinladungen von anderen Teilnehmern!

Rechtzeitig vor der Kooperationsbörse erhalten Sie von uns Ihren individuellen Terminplan.

Der Service ist kostenfrei!

Den Flyer zur gamescom finden Sie hier zum download.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie Unterstützungsbedarf haben!

Kontakt:

ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa





Neues Arbeitnehmerentsende-Gesetz in den Niederlanden

News vom 07.07.2016

Zum 01. Juli 2016 traten einige Teile des neuen niederländischen Arbeitnehmerentsendegesetzes „Wet arbeidsvoorwaarden gedetacheerde werknemers in de Europese Unie“ in Kraft. Das Gesetz hat in Form von bürokratischen Verpflichtungen für deutsche Unternehmen, die Arbeitskräfte in die Niederlande entsenden, weitreichende Folgen.

Inhalt:

  • Unternehmen müssen eine Kontaktperson für die Verbindung mit den Durchsetzungsbehörden benennen und
  • grundlegende Unterlagen wie Beschäftigungsverträge, Lohnzettel und Arbeitszeitaufzeichnungen der entsandten Arbeitskräfte und sonstige Nachweise am Einsatzort in den Niederlanden vorweisen können.
  • Baldige Einführung einer elektronischen Meldepflicht. Danach müssen Unternehmen im Vorfeld eine elektronische Meldung mit den genauen Angaben der zu entsendenden Arbeitskräfte abgeben und diese dem niederländischen Auftraggeber übermitteln. Diese Meldepflicht tritt erst nach Fertigstellung der Plattform in Kraft.

Das Gesetzt setzt die Richtlinie 2014/67/EU um und erzeugt bürokratische Verpflichtungen, soll aber dazu beitragen, einen besseren Schutz der entsandten Arbeitnehmer und einen Rechtsrahmen zu gewährleisten, der Dienstleistungserbringern mehr Transparenz und Vorhersagbarkeit bietet. Zudem soll es die Bekämpfung von Missbrauch und Umgehung der Rechtsvorschriften (z. B. über sogenannte Briefkastengesellschaften) unterstützen. In der Vergangenheit haben sogenannte „Briefkastenfirmen“ eine angebliche „Entsendung“ benutzt, um nationale Vorschriften über Sozialversicherung und Arbeitsbedingungen zu umgehen.

Kontakt:
ZENIT GmbH, Karina Holtkamp, Telefon: 0208 30004 36, E-Mail kh@zenit.de





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