Europa Info Mittelstand April 2016


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Internationale Kooperationsgesuche von Unternehmen

News vom 27.04.2016

Im Folgenden veröffentlichen wir einige aktuelle Kooperationsprofile von europäischen Unternehmen, die auf der Suche nach deutschen Geschäftspartnern sind.

Kooperationsgesuche März 2016 (PDF-Datei)

Weitere Kooperationsprofile finden Sie hier.

Wenn Sie ausführlichere Informationen zu den Unternehmen sowie die Kontaktdaten benötigen, oder selbst ein Kooperationsgesuch aufgeben wollen, schreiben Sie uns:

Marie-Theres Kraienhorst
E-Mail: mk@zenit.de





Neue Strategien für den digitalen Binnenmarkt

News vom 19.04.2016

Förderung von Technologie-Exzellenzzentren geplant

Die Europäische Kommission hat die Elemente der neuen Strategie für den digitalen Binnenmarkt vorgestellt. In dieser erläutert die Kommission ihre Pläne, um Wirtschaft, Forschung und Behörden innerhalb der Europäischen Union bei der Nutzung neuer Technologien zu unterstützen.
Folgende Maßnahmen schlägt die Kommission vor:

  • Unterstützung der Koordinierung nationaler und regionaler Initiativen zur Digitalisierung der Wirtschaft.
  • Investitionen in öffentlich-private Partnerschaften in der EU sollen mehr im Mittelpunkt stehen.
  • Große Pilotprojekte sollen künftig Technologien zu den Bereichen intelligente Städte und Häuser, vernetzte Fahrzeuge und mobile Gesundheitsdienste fördern.
  • Neue Rechtsvorschriften sollen den freien Datenfluss unterstützen und gleichermaßen für klare Eigentumsverhältnisse sorgen
  • 500 Millionen Euro werden in ein unionsweites Netz von Technologie-Exzellenzzentren investiert.

Weiteres zu diesem Thema finden Sie hier.

Fragen und Antworten zu der Digitalisierung der europäischen Wirtschaft (in englischer Sprache):
http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-16-1409_de.htm

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 19.04.2016





Die EU-Rechnungslegungsrichtlinie wird überarbeitet

News vom 12.04.2016

Multinationale Großkonzerne müssen künftig Informationen über Gewinne darlegen

Die EU-Kommission hat neue gesetzliche Anforderungen für multinationale Unternehmen vorgeschlagen, die in die Rechnungslegungsrichtlinie einfließen werden. Diejenigen Unternehmen, die mehr als 750 Millionen Euro pro Jahr verdienen, sollen künftig darlegen, wo sie in der EU Gewinne erzielen und wo sie Steuern zahlen. Für nichteuropäische Unternehmen, die in Europa tätig sind, gelten diese Regeln bereits. Die abgegebenen Informationen werden fünf Jahre lang verfügbar bleiben.

Die neuen Regelungen der Kommission stehen vor dem Hintergrund der Forderung von mehr Transparenz innerhalb der Steuerpolitik. Den EU-Mitgliedstaaten gehen durch die aktive Steuervermeidung von Unternehmen jährlich Steuereinnahmen von 50 bis 70 Milliarden Euro verloren. Im Juni 2015 leitete die Kommission eine Folgeneinschätzung zur Einführung öffentlicher Berichterstattungspflichten ein und führte zu diesem Thema gezielte Konsultationen und Analysen durch.
Dieser Richtlinienvorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat vorgelegt.

Mehr Informationen zum neuen Maßnahmenpaket der Kommission:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-159_de.htm

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 12.04.2016





Die Kommission legt Beschäftigungsbericht vor

News vom 12.04.2016

Vermehrt wieder Menschen über 60 Jahre auf dem Arbeitsmarkt aktiv

Der von der Kommission vorgelegte Beschäftigungsbericht zeigt, dass die sinkende Arbeitslosigkeit vermehrt Menschen über 60 Jahre zurück an der Arbeitsmarkt bringt. Die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen ist ähnlich hoch wie die der 15- bis 24-Jährigen. Zwischen den Mitgliedstaaten zeigen sich bei den Erwerbsquoten jedoch große Unterschiede. Während in Griechenland die Beschäftigungsrate 55 Prozent beträgt, liegt sie in Deutschland bei 80 Prozent. Die Arbeitslosigkeit geht allerdings weiterhin zurück und hat sich bislang um fast 5 MillionenArbeitslose im Vergleich zum Höchststand im April 2013 verringert.
Weitere Informationen in diesem Bericht finden Sie hier
 
Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 12.04.2016





Modernisierung der Mehrwertsteuervorschriften geplant

News vom 07.04.2016

Grenzüberschreitender Steuerbetrug fordert jedes Jahr 50 Milliarden Euro

Ein neuer Aktionsplan soll die Mehrwertsteuervorschriften im Hinblick auf grenzüberschreitenden Handel, den Binnenmarkt und die digitale und mobile Wirtschaft modernisieren.
Die neuen Vorschläge beinhalten unter anderem zentrale Grundsätze für ein künftiges einheitliches europäisches Mehrwertsteuersystem, kurzfristige Maßnahmen zur Bekämpfung von Mehrwertsteuerbetrug und Vorschläge zur Vereinfachung der Mehrwertsteuervorschriften für den elektronischen Geschäftsverkehr.
Im Jahr 2013 lag die Differenz zwischen den erwarteten und den tatsächlichen Mehrwertsteuereinnahmen in den Mitgliedstaaten bei fast 170 Milliarden Euro. Allein der grenzüberschreitende Betrug in der EU fordert 50 Milliarden Euro jedes Jahr. 
Weitere Details zum Aktionsplan finden Sie hier.

Fragen und Antworten zu dem Aktionsplan im Bereich der Mehrwertsteuer.

Quelle: Pressenachrichten der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 07.04.2016





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