Erfolgsgeschichten zum Thema Innovationsmanagement




IT-Unternehmen aus NRW verstärkt seine Innovationsfähigkeiten und –kapazitäten durch die Unterstützung des Enterprise Europe Network

News vom 12.05.2016 -

Softwareentwicklung und -implementierung insbesondere für die "digitale Schule" sind die Schwerpunkte des Unternehmens KNE, KRAFT Netzwerk-Engineering GmbH. Der eigene Anspruch ist es, maßgeschneiderte, praxisorientierte Systemlösungen sowohl für Bildungs- als auch für Businessbereiche zu entwickeln. Als Mitglied im "Netzwerk ZENIT e.V." ist das Unternehmen aus Mülheim an der Ruhr nicht nur Nachbar, sondern auch langjähriger Kunde der ZENIT GmbH. In diesem Rahmen war KNE eines der ersten Unternehmen, die von der neuen Innovationsmanagement-Beratung (EIMC - enhancing the innovation management capacities of SMEs) profitierten. Ziel dieser von der EU geförderten Beratung ist es, die Innovationsfähigkeit speziell der kleinen und mittleren Unternehmen zu verbessern. KNE-Geschäftsführer Karsten Kraft füllte daraufhin eine Selbstbewertung mit dem Selbstanalyse-Tool  aus und stieß damit den ersten Schritt zu einem umfangreichen Veränderungsprozess für sein Unternehmen an.

Die Stärken des Unternehmens liegen vor allem in funktionalen und technisch orientierten Lösungen inklusive der Erstellung von Machbarkeitsstudien. Die ursprüngliche Unternehmensidee, eine Software für das Management eines "digitalen Klassenzimmers mit Desktop-Computern" zu entwickeln, war ausgesprochen innovativ und führte zu einer fortschrittlichen technologischen Lösung, die durchaus einen Wettbewerbsvorteil darstellt. Aber gerade im IT-Bereich sind die Innovationen von gestern nicht eine Garantie für das Geschäft von heute und morgen. Der Wandel durch neue Technologien und damit auch veränderte Rahmenbedingungen vollzieht sich in einer enormen Geschwindigkeit. Dies gilt insbesondere für den Trend "bring your own device", der sich auch in dem Bildungsbereich durchsetzt. Schüler nutzen nicht nur Tablets und Smartphones für ihre alltägliche Kommunikation, sondern zunehmend auch für Lernerfahrungen und Wissensaneignung. Daher stellt die Integration dieser Geräte Smartphones oder Tablets eine unternehmerische Herausforderung für KNE dar, weil das "digitale Klassenzimmer" zukünftig vermehrt aus Apps oder interaktiven Übungen besteht. Die bisherigen ausschließlich "stationären" Desktop-Lösungen müssen also dynamisiert und individualisiert werden, um die Geräte der Schüler integrieren zu können.

Als Ergebnis der Innovationsmanagement-Beratung wurden aber nicht nur technische Änderungen aufgezeigt. KNE sah auch die Notwendigkeit, die internen Strukturen an die neuen Anforderungen des Marktes anzupassen. Damit verbunden war die Entscheidung zu einer Neuorganisation der Vertriebs- und Marketingprozesse.  Bereits in einem frühen Stadium der Beratung wurden folgende prioritäre Aufgaben für einen längerfristigen Veränderungsprozess festgehalten.

  • Strategische Marktbetrachtung  / Marketing / Vertrieb
  • Standardisierung von Arbeitsprozessen
  • Projekt- und Produktentwicklung

Um die Bereiche Vertrieb und Marketing zu stärken, wurden u.a. gezielt neue Ressourcen aufgebaut und ein Mitarbeiter eingestellt, der die Aktivitäten nun strategisch entwickelt. Dabei hat KNE zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Mitarbeiter ohne explizite technische Kompetenzen (für IT-Administration oder Programmierung) eingestellt. Vielmehr wurden die neuen Aufgaben "Beziehungsmanagement zu bestehenden und künftigen Kunden" sowie "Marktszenarien" definiert, für die eher "weiche" bzw. soziale Fähigkeiten notwendig sind. Diese Idee der erweiterten Kapazitäten und Fähigkeiten ist ein unmittelbares Ergebnis der Innovationmanagementberatung. Die so eingeleiteten Veränderungsprozesse und die Stärkung der Innovationskraft sichern dem Unternehmen KNE GmbH auch in Zukunft seine Marktposition.


"Die Beratung zum Thema Innovationsmanagement (EIMC) konzentrierte sich sowohl auf unsere Stärken, die für künftige Geschäftsentwicklung auszubauen sind, als auch auf die vorhandenen Schwächen, an denen wir arbeiten müssen. Daher haben wir im Anschluss der Beratung einen konsequenten Veränderungsprozess ausgelöst. Um die Zukunft unseres Unternehmens langfristig zu sichern, haben wir technologische Veränderungen im Markt analysiert sowie einen professionellen Vertrieb und ein ebensolches Marketingkonzept aufgebaut."

Karsten Kraft, Geschäftsführer der KNE GmbH

 

Kontakt:

Bernd Meyer
ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa
Telefon: 0208/30004-45
E-Mail: bm(at)zenit.de
www.zenit.de

 

Kontakt zum Unternehmen:
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Hans von Göler
KRAFT Netzwerk-Engineering GmbH
Eintrachtstraße 95
45478 Mülheim a. d. Ruhr
Telefon: 0208 46959-71
Telefax: 0208 46959-70
E-Mail: hans.vongoeler(at)KNE.de
www.kne.de





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