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Teilnehmer des Netzwerk ZENIT-Innovationspreises reisen nach Brüssel

News vom 02.05.2013 -


63 Unternehmen hatten sich im letzten Jahr um den Innovationspreis des Netzwerks ZENIT e.V. beworben und überzeugende Wettbewerbsbeiträge rund um das Thema „Vom Produkt zur Systemlösung“ präsentiert. Zur Ausschreibung gehörte auch das Versprechen, gemeinsam nach Brüssel zu reisen.

Zahlreiche Antragsteller nutzten dieses Angebot und fuhren mit Vertretern des Vereins und der ZENIT GmbH am 30. April im Bus in die belgische Hauptstadt. Die Teilnehmer erwartete in der NRW-Landesvertretung ein umfangreiches Programm mit Vorträgen über die Mittelstandspolitik der EU, die EU-Innovationsförderung ab 2014 Horizon 2020 und COSME.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen, so das Ziel der EU, in allen Bereichen der Forschungsförderung mitwirken. Besonders interessant für KMU wird in der nächsten Förderperiode das neu entwickelte „KMU-Instrument“ sein, mit dem diese direkt gefördert werden sollen. Über die Höhe des künftig insgesamt zur Verfügung stehenden Etats (ca. 70,2 Mrd. Euro) wird noch verhandelt.  

Abgerundet wurde das Programm durch die Darstellung  der vielfältigen Angebote des Enterprise Europe Network, bzw. dem für NRW zuständigen Konsortium NRW.Europa. Zu den Referenten gehörten Vertreter der Generaldirektion Unternehmen und Industrie, der Generaldirektion Forschung und Innovation, der Europäischen Agentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EACI) sowie ZENIT.

Die kompakten Informationen rund um europäische Fördermaßnahmen und die in NRW vorhandenen Angebote stießen auf großes Interesse. Vor allem die Frage, wie kleine Unternehmen, die in der Regel keinen Lobbyismus im großen Stil betreiben können, in Brüssel Gehör finden sorgte für interessante Gespräche zwischen Teilnehmern und Referenten. Hier bietet das Enterprise Europe Network Möglichkeiten des direkten Feedbacks von Unternehmen an die Europäische Kommission. So können Unternehmen z.B. ihre Fragen und Stellungnahmen zur Auswirkung von europäischen Vorgaben und gesetzlichen Regelungen gezielt weitergeben.

Abgerundet wurde der Arbeitsbesuch in Brüssel durch den gemeinsamen Besuch des Parlamentariums im EU-Parlament, wo man das interaktive Besucherzentrum des EU-Parlaments besichtigte.

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Der Vorstandsvorsitzende des Netzwerk ZENIT e.V., Dr. Otmar Schuster, und ZENIT-Prokurist Dr. Herbert Rath ziehen ein positives Resümee zur Reise: 

„Die Diskussion der teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer mit den Vertretern der Europäischen Kommission hat gezeigt, dass auch KMUs bei der Europäischen Kommission Gehör finden, und der politische Leitsatz „SME first“ nicht nur eine bloße Floskel ist.“

Das Progamm und Impressionen zur Reise finden sich unter folgendem Link: Brüssel-Reise des Netzwerk ZENIT e.V.

Kontakt:

ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa

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Simone Stangier
Telefon: 0208/30004-75
E-Mail: sr@zenit.de





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