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Akteure aus NRW und Russland unterzeichnen MOU

News vom 26.01.2015 -

Rund 40 deutsche und russische Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft waren am 22. Januar 2015 der Einladung des Netzwerks ZENIT e.V. zum "Innovationsdialog Deutschland-Russland zum Thema Bahn-und Fahrzeugtechnologie" gefolgt. Unterschrieben wurde dabei ein "Memorandum of Understanding" (MOU) zur  Zusammenarbeit zwischen dem Mülheimer Unternehmen GeoHaus und der Sibirischen Staatsuniversität für Geodäsie aus Novosibirsk. Ziel ist der gegenseitige Wirtschafts- und Wissenschaftsaustausch. Konkret erwartet GeoHaus-Geschäftsführer Dr. Otmar Schuster den Übergang aus Forschung und Dienstleistung, hin zum wissenschaftlich-technischem Austausch und nachfolgend anwenderorientierte Lösungen mit dem Einstieg in den russischen Markt der Bahntechnik.

Über das vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung initierte Projekt "Kooperationsachse Nordrhein-Westfalen – Russland", das von ZENIT koordiniert und bearbeitet wird, wurden die potenziellen Partner in Sibierien vom Büro Moskau aus recherchiert und angesprochen. Bei einem ersten Treffen im Herbst letzten Jahres wurden dann die Kooperationsprojekte zwischen der Sibirischen Staatsuniversität und Akteuren aus NRW diskutiert und verdichtet. 

Im Mittelpunkt stand dabei auch das mit Hilfe des NRW.Europa-Teams bei ZENIT zustande gekommene EU-Projekt Galil-EU (Link zur Erfolgsgeschichte des Enterprise Europe Networks von Galil-EU) Projektpartner sind dabei unter anderem das GeoHaus aus Mülheim an der Ruhr, die Hochschule Bochum, das Automotive und das Rail Innovation Center (ARIC) der Aachener AGIT mbH. Ziel ist es, die ab 2015 erwarteten Signale des Satellitensystems Galileo sowie geodätische Technologien in die Automotive- und Rail-Industrie zu transferieren.

Praktische Anwendung findet beides unter anderem im Einsatz für Assistenzsysteme im KfZ-Bereich oder dem Auffinden von schadhaften Gleisstellen. Zwar gibt es bereits heute sehr präzise Positionsbestimmungen, allerdings erfüllen die vorhandenen Systeme nicht die Anforderungen für den Großeinsatz. Im Rahmen des Projektes sollen die Synergien aus Geodäsie und Fahrzeugtechnik konkretisiert und die Entwicklung zukünftiger Produkte und Lösungen gefördert werden. Dazu wurde auch ein Testgelände in Wildenrath eingerichtet, das einige Teilnehmer des Innovationsdialogs einen Tag vor der Veranstaltung besichtigten.

 


Beitrag der WAZ Mülheim




Projektseite Galil-EU

 

 

Kontakt:

ZENIT GmbH / Enterprise Europe Network
für Nordrhein-Westfalen NRW.Europa

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Michael Nolden
Telefon: 0208 30004-67
E-Mail: no(at)zenit.de





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